Hochwasserschutz

 

Die massiven Niederschläge in Baden-Württemberg führen uns diese Jahr ganz eindrücklich vor, wie wichtig der Hochwasserschutz für die Zukunft sein muss. Klimatologen diskutieren aktuell, inwiefern der Starkregen eine Folge des Klimawandels ist. Uns sollte aufhorchen lassen, dass ein Teil der zur Bebauung ausgewiesenen Fläche Hochwasserzonen sind. Diese Flächen dienen also als Entlastung des Brettenbachs bei Überschwemmung. Wenn diese zubetoniert werden, fließen die Wassermassen an anderen Stellen über die Ufer – und im weiteren Flussverlauf fließt der Brettenbach zentral durch Emmendingen.

 

 

Ein Windenreutener Ortschaftsratsmitglied meldete sogleich nach Kundgabe des Bauvorhabens, dass er diese Wiesen schon dreimal komplett überflutet gesehen hat. Auch diesen März bis Juni steht das Wasser knöchelhoch auf der Wiese – man sieht es wegen dem hohen Gras kaum aber sie ist überhaupt nicht mehr begehbar.

 

 

Wenn schon die Anwohner der Neubronnstraße über feuchte Keller klagen, ist es unverantwortlich dieses Wasserschutzgebiet zur Bebauung freizugeben. Weder für die zukünftigen Anwohner, noch aufgrund des Hochwasserschutzes für anderen Bewohner in Emmendingen.

 

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