Die Verkehrsanbindung

Wenn der umstrittene Stadtteil Haselwald/Spitzmatten wirklich umgesetzt wird, ist die Entlastungsstraße eine notwendige Konsequenz. In der Planung liegen wohl schon genauere Varianten  vor, die uns aber nicht bekannt sind. So ungefähr könnte sie aussehen.

 

Damit wäre dann auch das zweite Naherholungsgebiet für die 10.000 Bürger von Bürkle-Bleiche zubetoniert. Wenn man nach Norden nicht mehr zu Haselwald/Spitzmatten spazieren kann und auch nicht mehr nach Westen entlang dem Mühlbach zum Kollmarsreuter Baggersee, bleibt nur noch mit dem Auto rauszufahren.

 

All das ist nicht notwendig, wenn der Wohnbedarf dezentral gedeckt wird!

 

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Der Stadtteil Haselwald/Spitzmatten bedeutet mit seinen 1000 Wohnungen mit 2000-3000 Personen auch mindestens 1000 Autos, maximal 2000 Autos mehr auf den Straßen. Dazu kommt noch, dass auf der Gemarkung Spitzmatten auch ein Gewerbegebiet geplant ist, wodurch der Schwerlastverkehr durch von der B3 mitten durch Emmendingen oder von Waldkirch durch Sexau und Kollmarsreute geleitet werden muss. Sexau hat daher seine Zustimmung zum neuen Stadtteil verweigert, es sei denn es wird ein vernünftiges Verkehrskonzept entworfen. (Artikel BZ)

Die einzige Lösung ist eine Entlastungsstraße in Verlängerung der K102 zur B3. Damit wird zwar sehr viel Natur zugepflastert, aber wenn der Stadtteil Haselwald/Spitzmatten gebaut wird, dann geht es nicht mehr anders. Die Neubronnstraße am Goethe-Gymnasium wird jetzt Fahrradstraße. Und die Wiesenstraße kann keine 1000 Autos mehr aufnehmen, spätestens am Kreisverkehr Wiesenstraße/Milchhofstaße (bei der Polizei/Cheers) ist das Verkehrschaos vorprogrammiert.

 

All dies halten wir für eine bewusste Fehlplanung der Stadt. Es wird ein Stadtteil geplant, der keine vernünftige Anbindung an das bestehende Straßennetz hat. In der Konsequenz muss noch mehr Naherholungsgebiet geopfert werden.

Wir fordern den Bau der 500 benötigten Wohnungen auf alternativen dezentralen Flächen, wie vom Ortsverband der Grünen am 26.02. vorgeschlagen.

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