Übergabe der Unterschriften an die Stadtverwaltung.

(Von links nach rechts: Siegfried Hertel, Beate Desigaux, Martin Offenhäusser, Uwe Erhardt, Julia Sennekamp)

Zwischenfazit

Die Bürgerinitiative „Rettet Haselwald-Spitzmatten“ hat in der Zeit vom 06.02.2016 bis 20.03.2016 innerhalb von 6 Wochen, die beeindruckende Zahl von 4813 Unterschriften von wahlberechtigten Emmendinger Bürgern für ein Bürgerbegehren gegen den Stadtratsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans für das Gewann Haselwald-Spitzmatten vom 22.12.2015 gesammelt und damit die für das Bürgerbegehren notwendige Anzahl von 1500 Unterschriften weit überboten.

 

 Dies ist ein überwältigendes Ergebnis und ein eindeutiges Votum, dass mehr als 20 % der wahlberechtigten Emmendinger Bürger aus allen Teilen der Stadt sich grundsätzlich gegen eine Bebauung von Haselwald-Spitzmatten aussprechen und dass diese Fläche für die Emmendinger Bürger einen außerordentlichen Wert mit besonderen sozialen, klimatischen und gesundheitlichen Funktionen für die ganze Stadt darstellt, die sie erhalten wollen.

 

 Die Emmendinger Bürger haben mit ihren Unterschriften eine klare Aussage gegen den Stadtratsbeschluss vom 22.12.2016 gemacht.

 

 Es wurde deutlich, dass in Emmendingen aus einer Bürgerinitiative eine Bürgerbewegung wurde, die eine Aufbruchstimmung in der Stadt hat entstehen lassen und zu vielen interessanten und wertvollen Begegnungen und Kontakten mit unseren Mitbürgern geführt hat.

 

 Wir möchten uns bei unseren Mitbürgern bedanken für die überaus positive Resonanz, die aktive Mitarbeit und das engagierte Sammeln von Unterschriften in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens der ganzen Stadt.

 

Wir freuen uns, zur Emmendinger Bürgerschaft zu gehören, die in beeindruckender Weise gezeigt hat, wie sie direkte Demokratie und aktive politische Bürgerbeteiligung lebt.

 

 Die Bürgerinitiative erwartet, dass die Stadtverwaltung und der Stadtrat, das Votum der Bürger ernst nehmen und, wie in der Gemeindeordnung festgeschrieben, unverzüglich das Bürgerbegehren anerkennen und damit den Weg frei machen für den Bürgerentscheid, der noch vor den Sommerferien stattfinden sollte.

 

 Wir könnten uns vorstellen, dass die Emmendinger Bürger, und zwar nicht nur die 4804 Unterzeichner, die Erwartung hatten, dass der Oberbürgermeister die Unterschriftenlisten persönlich entgegen nimmt, und bedauern es daher sehr, dass Herr Schlatterer sich für die Übergabe hat entschuldigen lassen.

 

 Wir verstehen das Votum als klaren Vertrauensbeweis und Auftrag der Emmendinger Bürgerschaft, unsere Arbeit als Bürgerinitiative fortzusetzen und uns weiterhin aktiv für den Erhalt dieser für die Emmendinger Bürger so wichtigen Naturfläche einzusetzen.

 

 Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen, die uns auf diesem Weg bis hierher ihr Vertrauen und ihre Unterstützung gebenen haben und deren Stimme wir weitergeben durften. Auf dass sie gehört werde!